20.12.2008 Ausstellung im Theater

Mahlers "Unvollendete"
inspirierte Leo Lessig zu dem Bild im Hintergrund. DAZ-Foto: Jürgen Kulschewski
Bilder nach Noten vor dem Sinfoniekonzert
"Er liebt die Musik, das Theater und den Geruch seiner Farben", sagte gestern die Dresdner Galeristin Karin Weber über den Künstler Leo Lessig. So passt es sehr gut, dass die neue Ausstellung des Fördervereins "Freunde des Döbelner Theaters" gestern in den Wandelgängen des Theaters unmittelbar vor dem weihnachtlichen Sinfoniekonzert eröffnet wurde. "Ich male immer mit Musik. Mal inspiriert mich klassische Musik, mal Blues und auch mal Vangelis oder Theodorakis", schildert der 67-jährige Maler. Bis zum Bühnenball im nächsten Jahr sind die Werke aus seinem Besitz und aus dem seiner Kunststiftung, die auf Schloss Sachsenburg ihren Sitz hat, im Theater zu sehen. Es sind Öl-Malereien, Pastelle und Mischtechniken, mal realistisch, mal abstrakt oder expressionistisch – mal als Rückenakt in Moll, mal mit Strawinski in Farbe gegossen, mal Solome oder Elektra, inspiriert von Dresdner Opernaufführungen, oder ein Bild des Verfalls, bei dem er zu Brahms "Ein deutsches Requiem" den Pinsel führte.
Zur gestrigen Ausstellungseröffnung sorgten übrigens Tina Bartel von der Kreismusikschule am Klavier und Josephine Hoffmann mit der Flöte für die passenden Noten.
» Döbelner Allgemeine Zeitung
20.12.2008


